"Miniwolf" Leila


 

Leila    

27.11.2003 - 20.01.2018

Vater: ???

Mutter: West Highland Terrier

Rasse:

-gekauft als Westie

-sieht aus wie Malteser

-denkt, sie ist die größte aller 

irischen  Wolfshunde 

 

Leila, unsere Krankenschwester

Als Leila im Januar 2004 mit 8 Wochen zu uns kam, kauften wir für Jaimie eigentlich einen "Westie". Sehr schnell stellten wir aber fest, dass es niemals ein Westie werden wird, selbst der Tierarzt hat sich köstlich über unseren "Rassehund" amüsiert. Zurückgeben? Niemals! Obwohl mein Herz den Irish Wolfhounds gehört, muß ich zugeben, dass ich niemals etwas Süsseres als dieses kleine, weiße Fellknäuel gesehen habe! Dieses handvoll-große weiße Bündel im weißen Schnee, aus dem man dann nur noch die zwei Knopfaugen und eine Nase erkennen konnte, war einfach unbeschreiblich niedlich.

Als Asá dann im März mit 9 Wochen zu uns kam, war Leila gerade 4 Monate alt und nicht viel kleiner als Asá. Doch das sollte sich schnell ändern. Zwei Wochen später war Asá dann doppelt so groß und Leila mußte sich einige Tricks einfallen lassen, um beim Toben noch die Oberhand zu behalten. Sie lernte schnell, dass Asá ihr unter niedrige Gegenstände wie z.B. Bänke nicht mehr folgen konnte. Asá dagegen liebte es, Leila im Genick zu packen und mit ihr durch die Gegend zu schleppen. So einige Male bekamen wir doch etwas Angst, wenn wir diese ungleich großen Hunde toben sahen, aber Leila hat damit überhaupt kein Problem, im Gegenteil, mittlerweile muß sie sich gegen 3 große IW´s durchsetzen, die ihr hinterherjagen und sie liebt es, sie zum Spielen aufzufordern. Es stört sie überhaupt nicht, dass die anderen viel größer sind, im Gegenteil, sie denkt, sie ist die Größte aller Irish Wolfhounds und spielt gerne die Chefin.

Natürlich ist sie vom Wesen her ganz anders als die IW´s, man merkt doch ganz stark den Terriereinfluß in ihren Genen. Sie ist zwar genauso schmusig, aber ansonsten doch viel "aufgeweckter" als ihre Rudelsgenossen. Da wird dann bellend am Zaun hin- und hergerast, wenn andere Hunde vorbeigehen, an der Haustür aufgepasst und andere Tiere im Fernseher verbellt. Daher war es umso erstaunlicher, als wir gerade bei ihr eine ganz besonders sensible Eigenschaft entdeckten: sie spürte, dass Herrchen sehr krank wurde, bevor er es selber merkte und wich ihm nicht mehr von der Seite. Wenn wir sie zu uns nahmen, lief sie so lange weinend auf und ab, bis sie wieder bei Herrchen bleiben durfte und wachte Tag und Nacht an seiner Seite. Leila, unsere kleine Krankenschwester! Wir lieben Dich und versprechen, nächstes Mal besser auf Deine Instinkte zu hören!